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Aktuelles

  • Kommende Ausstellung - 29.9. bis 6.11.2022 in der Alten Sternwarte Mannheim

    Die Alte Sternwarte feiert dieses Jahr den 250. Jahrestag der Grundsteinlegung. Seit 114 Jahren ist das Gebäude aber auch ein Atelierturm. Einige unserer Künstler haben viele Jahre dort gearbeitet. Beide Aspekte werden in einer Ausstellung zusammengeführt: Neben Arbeiten von Edgar Schmandt, Norbert Nüssle, Franz Schömbs und Walter Stallwitz haben wir sieben regionale KünstlerInnen zu künstlerischen Interventionen im Gebäude eingeladen, die sich auf die Geschichte, die Forschung und die Astronomen beziehen: Rebekka Brunke, Immanuel Eiselstein, Eva Gentner, Barbara Hindahl, Alexander Horn, Mitsuko Hoshino und Konstantin Weber.

    Schon mal vormerken: Die Eröffnung ist am Donnerstag, den 29. 9. 2022, um 18 Uhr!

    Öffnungszeiten: Freitag 17 – 19 Uhr, Samstag 14 – 17 Uhr, Sonntag 11 – 14 Uhr. Finissage ist am Sonntag, den 6.11.2022, um 14 Uhr.

  • Beton-Vögel von Gerd Dehof finden einen neuen Platz

    Weil die Vögel aus Beton von Gerd Dehof (1924 - 89) leider zu viel Asbest in sich tragen, mussten sie den Hof des Johanna-Geismar-Gymnasiums in MA-Schönau verlassen. Mit Hilfe aus dem Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim und sehr viel privatem Engagement haben sie jetzt in Nackenheim auf dem Grundstück von Jens Tauchert, der mit seiner Firma auf Naturschutzthemen spezialisiert ist, einen wirklich wunderbaren neuen Platz gefunden. Die FIrma Gemünden Bau hat großzügigerweise kostenlos den Abbau, Transport und den Aufbau übernommen. Danke an alle für den Einsatz! Wir freuen uns sehr darüber.

    Von Gerd Dehof gibt es im öffentlichen Raum in Mannheim und Ludwigshafen noch vele andere Kustwerke: den Brunnen und die Figur des Blume-Peter auf den Kapuziner Planken, den Sackträger im Jungbusch, den Harlekin am Haus der Jugend in Ludwigshafen und den Flößer auf dem Hauptfriedhof Mannheim. (Foto: Jens Tauchert.)

    einladung schlusspunkt L3,1.pdf
  • Projekt: Zwischen ENTWEDER und ODER - mit Volker Langenfelder in unseren Räumen

    Nach KLINGT SCHWARZ?! (2017) hatten wir im April / Mai 2022 eine weitere Zusammenarbeit mit Volker Hartmann-Langenfelder. Unter dem Titel Zwischen Entweder und Oder befasste sich das Projekt mit einem für unsere tägliche Arbeit ganz wichtigen Thema: dem Spannungsfeld zwischen analogen Produktions-/ Präsentationsformen und digitalen Präservations-/Präsentationstechniken.

    Die Arbeit mit Künstlernachlässen ist vor allen eine handfeste Arbeit, die sich mit echten, greifbaren, sichtbaren und anfühlbaren Objekten befasst. Viele bundesweite Diskussionen, angedachte und schon realisierte Lösungen zum Thema „Umgang mit Künstlernachlässen“ in den letzten Jahren, präferieren eine digitale Lösung. Das ist sicher ein Weg für dieses Thema, wir bezweifeln aber, dass dies eine finale Lösung sein kann. 

    Da sich in diesem Spannungsfeld auch sehr zentrale Fragen zum Umgang mit bzw. die Vermittlung von Kunst und künstlerischen Inhalten ergeben, war die Grundlage der Arbeit eine durch die Künstlernachlässe Mannheim unterstützte Recherche zur Arbeit der Künstlernachlässe und einer informellen Arbeit Hummel saugt Nektar aus dem Nachlass der Mannheimer Künstlerin Trude Stolp-Seitz (19019 – 2004).

    Das Projekt war ein ergebnisoffenes, prozessorientiertes und sich assoziativ entwickelndes interdisziplinäres Experiment in unserem Arbeitsraum. Eine Dokumentation des Projekts finden Sie hier.

    Das Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und unterstützt durch Kulturamt der Stadt Mannheim.

  • Der Mannheimer Künstler Walter Stallwitz ist gestorben

    1929 in Mannheim geboren, studierte er nach dem Zweiten Weltkrieg an der Freien Kunstakademie Mannheim, auch bei Oskar Kokoschka, dessen Sommerakademie  er wie viele Mannheimer Künstler und Künstlerinnen besuchte. Er hatte relativ schnell Erfolg und konnte mehrfach in der Kunsthalle Mannheim ausstellen. Gerade als Porträtist machte er sich einen Namen (Willy Brandt, Heinz Fuchs, Günter Grass, Robert Häusser u.a.), aber künstlerisch wichtig waren auch seine Schlingen- und Schattenbilder, die immer auch von der Entfremdung des Menschen in seiner Welt sprechen. 1993 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, das er aus politischen Gründen aber wieder zurückgab.

    Seine Atelier in der Sternwarte ist noch erhalten und die Künstlernachlässe Mannheim, die seinen Nachlass verwalten werden, wollen dafür sorgen, dass es erhalten bleibt, auch als Zeitzeugnis eines großen kritischen Geistes und Künstlers. (Text: Susanne Kaeppele).

    Zu seinem 90. Geburtstag entstand dieser Film von Norbert Kaiser artmetropol.tv.

  • Arbeiten von Trude Stolp-Seitz in der Ausstellung "Vergiss mein nicht ?! - Frauen KUNST Erbe" in der Magda Bittner-Simmet-Stiftung in München

    Seit dem 8. März 2022 zeigt die Magda Bittner-Simmet-Stiftung in München eine Dialog-Ausstellung mit Fokus auf den Umgang mit dem künstlerischen Erbe weiblicher Kunstschaffender. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke aus dem generationen-, sowie  kunstgattungenübergreifenden Œuvres der Künstlerinnen Magda Bittner-Simmet, Helene Frauendorfer-Mühlthaler, Kristine Oßwald, Heidrun Schimmel, Trude Stolp-Seitz, Hilde Thon und Karoline Wittmann. Dabei werden beispielhaft Nachlasseinrichtungen und -initiativen vorgestellt und unterschiedliche Lösungsansätze für die Behandlung eines künstlerischen Nachlasses aufgezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Dauer der Ausstellung bis 27. Oktober 2022.

    Besuch - nur mit Anmeldung: INFO@MBS-STIFTUNG.DE oder nach Vereinbarung
    Montag 10 - 15 Uhr I Dienstag 10 - 15 Uhr I Freitag 10 - 15 Uhr

    MAGDA BITTNER-SIMMET STIFTUNG I SCHWEDENSTRASSE 54 I 80805 MÜNCHEN
    WWW.MBS-STIFTUNG.DE

  • Kleine virtuelle Porträts zu unseren KünstlerInnen

    Wir haben die Corona-Zeit 2020 und 2021 genutzt, um kleine virtuelle Ausstellungen zu unseren KünstlerInnen zu erstellen. Hier finden Sie die Links. Viel Spaß beim Anschauen! Wir freuen uns auch über Feedback.

  • Aktion Nachdruck Diapositive von Hans Graeder

    Hans Graeder ca 1980 foto künstlernachlässe MA.png

    Eigenwillig und experimentierfreudig brachte Hans Graeder (1918 - 1998) ein bisschen den Hauch der großen weiten Welt in die Quadratestadt und war doch auch eine Integrationsfigur in der hiesigen Kunstszene.

    Unter diesem Link finden Sie eine kleine virtuelle Ausstellung.

    Wie er dazu kam, Diafilm als künstlerisches Material zu nutzen, wissen wir nicht, aber er hat es künstlerisch bis an die Grenze seiner Möglichkeiten ausgereizt. Im Format von 4 × 4 cm entstehen eigenständige Arbeiten: Collagen, in denen er Bilder aus kleinen Folienteilen zusammensetzt, farbige Folien übereinander klebt oder auf die Folien mit Tusche zeichnet.

    Unter diesem Link finden Sie einen kleinen Film mit allen Motiven.

    Wenn Sie Interesse an einem Nachdruck der Diapositive von Hans Graeder haben: Jedes Diapositiv ist gedruckt auf Alu-Dibond und 15 × 15 cm groß.

    Die Auflage ist limitiert auf 20 Stück je Motiv. Preis pro Motiv Euro 55,-.

    Bestellungen – mit Angabe der Nummer – an: info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de oder telefonisch unter 0151 2870 7629.

    Das PDF mit allen verfügbaren Motiven sowie einen Artikel aus der Rheinpfalz vom 5.1.2021 finden Sie hier:

    Graeder Nachdruck Diapositive.pdf RHeinpfalz 5.1.2020.pdf
  • Film-Interview mit Horst Hamann zu Hans Graeder

    Horst Hamann hat im September 1981 zusammen mit Hans Graeder dessen Dias auf den Wasserturm projiziert und hat uns darüber erzählt. Den daraus entstandene Film finden Sie unter diesem Link.

  • Bundesverband Künstlernachlässe

    Die Künstlernachlässe Mannheim sind Mitglied im Bundesverband für Künstlernachlässe (kurz: BKN). Der BKN ist ein gemeinnützig anerkannter Verein, der als Dachverband für regionale Institutionen, Vereine und Stiftungen agiert, die Nachlässe bildender Künstler*innen erfassen, erforschen, vermitteln und/oder sammeln und auf diese Weise zur Bewahrung des kulturellen Erbes beitragen. Der BKN hat die Aufgabe, die kulturpolitischen Belange dieser Institutionen, Vereine und Stiftungen öffentlich wahrzunehmen.

    Weitere Infos zum Bundeverband unter: www.bundesverband-künstlernachlässe.de